Kosten - Modell Preisvorschläge

Du bezahlst mich im Rahmen meiner Preis-Staffelung, deinen Möglichkeiten und was dir meine Arbeit wert erscheint. Du ermöglichst mir - wenn du mir Geld gibst, mehr (somatische) Angebote zu setzen, die anderen Menschen zu Gute kommen und mir, ein Leben, mit er-füll-enden Tätigkeiten!

 

Im Rahmen der gesamten Spanne kannst du auch einen Betrag frei wählen. Wenn du weniger Geld geben kannst, dann ist es so.

 

Beispiel: Du bist 2 Stunden bei mir/einem Termin mit mir, und hast eine Einheit mit mir gebucht = du zahlst 1 Session/Einheit, nach Selbsteinschätzung und was dir meine Arbeit wert erscheint.

 

Warum?

 

"Ich wünsche mir einen anderen Umgang mit Geld", so wie Heike Pourian, die einen passenden Text auf ihrer Webseite verfasst hat, der davon zeugt, dass es gemeinsame Wege gibt, die zu einer anderen*, schöneren Welt, die unser Herz kennt, führt.

 

(Den Text findest du am Ende dieser Seite, oder du schaust auf die Webseite von Heike und klickst auf das "+" im linken unteren Eck.)

Preis 1 Mini

1 Einheit/1 Session: 40€
 

Deine Grundbedürfnisse sind gedeckt, aber es gibt keinen Spielraum für Sachen darüber hinaus. 

Preis 2 Standard

1 Einheit/1 Session: 70€

Deine Grundbedürfnisse sind gedeckt und du gibst Geld für Hobbies, Fortgehen, Essen gehen aus.

Preis 3 Maxi

 1 Einheit/1 Session: 100€ 
 

Du bist in einer finanziell guten/sicheren Situation.

Vielleicht hast du Rücklagen oder/und:

Du erbst/wirst erben.

Du hast Besitz.


Preisvorschläge für Workshops und individuelle Angebote können von der Preis-Staffelung abweichen.


Dauer & Stornobedingungen

Die Einheiten variieren zeitlich und du verbringst im Schnitt 1,5 - 2 Stunden bei mir,  je nachdem was du brauchst, willst und wir vereinbaren. Gruppenangebote, Workshops und individuelle Sessions können zeitlich davon abweichen. Der erste Termin bei mir dauert erfahrungsgemäß bis zu 3 Stunden (bis du wieder das Haus verlässt).

 

Wenn es deine Zeitressourcen erfordern, gebe ich dir gerne eine Sitzung nach einer festgelegten (kürzeren) Zeitspanne, zum Beispiel 1/2 Stunde, oder 1 Stunde.


Hinweis zur Preisstaffel:

Die von mit adaptierte Preisstaffel beruht auf Arbeiten von Alexis J. Cunningfolk und Lukas Brock.


Geld-Text von Heike Pourian

UMGANG MIT GELD

 

„Die traditionelle Logik von Besitz und Eigentum tut der Contact Improvisation nicht gut“

Danny Lepkoff

 

Statt fester Preise:

gib was du kannst

 

Ich wünsche mir einen anderen Umgang mit Geld und praktiziere deshalb seit 2013 eine andere Form von Kurs- und Workshopbeiträgen, über die ich sehr froh bin. Weil damit ein grundsätzliches Umdenken von vermeintlich Selbstverständlichem einhergeht, hier ein paar erklärende Worte:

 

Viele Vordenker*innen der ökonomischen Transformation stellen fest, dass Geld die Wirkung haben kann, Beziehungen zwischen Menschen zu kappen. Wir zahlen Geld für etwas und wollen damit quitt sein. Das kann sehr befreiend sein, aber auch einsam machen, denn wir leugnen damit die Tatsache, dass wir Menschen einander brauchen – etwas, das wir bei der Contact Improvisation als wahr und befriedigend erleben. Was geschieht also, wenn wir die gängige Logik von Geld als Gegenwert für in Anspruch genommene Leistung über Bord werfen?

 

Wir sind alle so gepolt, dass wir gern möglichst billig wegkommen wollen. Das legt uns das kapitalistische Denken nahe: „Achte auf deinen eigenen Vorteil!“ Was ändert sich, wenn wir stattdessen Geld geben, um Dinge möglich zu machen, die wir wichtig finden?

 

Wenn ich einen Preis bezahle, bin ich Konsument*in. Wenn ich etwas beitrage, übernehme ich Mitverantwortung für das Gelingen. Darum möchte ich dich bitten:

Gib im Rahmen deiner Möglichkeiten, um etwas stattfinden zu lassen, das du unterstützenswert findest. Für alle Kurse und Workshops gebe ich einen Richtwert an. Er bedeutet: wenn alle so viel geben, sind meine Unkosten gedeckt und ich kann gut davon leben.

 

Bleib aber nicht weg, weil du so viel nicht erübrigen kannst, ohne dass es wehtut, sondern komm auf jeden Fall (dein Wegbleiben hilft weder dir noch mir!) und gib was du kannst. Für das Buch gilt das gleiche Prinzip.

 

Einige Menschen haben entschieden, meine Arbeit (nach dem Vorbild der Solidarischen Landwirtschaft) mit einem monatlichen Beitrag zu unterstützen, egal ob oder wie oft sie kommen. Das ist unglaublich wertvoll für mich, gibt mir Sicherheit und ermöglicht mir, meine Arbeit weiterzuentwickeln und meinen Herzensanliegen treu zu bleiben, ohne darüber nachdenken zu müssen, ob sich das „lohnt“.

 

Danke an euch alle! Ich wünsche mir mehr davon und ich brauche es auch, denn es ist wirklich Pionierarbeit, die mit viel unbezahlter Überzeugungsarbeit einhergeht, z.B. die Leitung einer Kita zu überreden, eine Begegnung zwischen den Kindern und Contact-Tänzer*innen zu ermöglichen.

 

Mehr zum Umgang mit Geld in meinem Buch „Eine berührbare Welt“, z.B. an diesen Stellen:

 

CONTACT-GESCHICHTEN (braunes Heft), S. 84: „Ein Karton Eier“

 

CONTACT IN DIE WELT (türkises Heft), S. 84: „Gib was du kannst“ und S. 86: „Einen Beitrag leisten statt einen Preis bezahlen“

 

... und einige andere Textpassagen, die sich der Frage widmen, welches Bewusstsein für die Macht von Strukturen es braucht, um nicht mit unserer Contact- Praxis das (kapitalistische) System zu reproduzieren.

 

Text von HEIKE Pourian