Die Haselnuss in Kärnten

Dank an A. für die Rückmeldung: "Jeder Stil ein Unikat, sonst wäre es nicht mehr im Einsatz.
Auch der Deckel hat wieder ein Verwendung sieht toll aus, erfüllt seinen Zweck. Dankeschön"

 

Die beiden Besen sollten einen neuen Stiel bekommen, aus Kunststoff, das bekommt man im Bauhaus relativ günstig, ist aber oft ein Schrott und bald wieder kaputt. Die Stiele werden mit einem Kunststoff-Gewinde in ein - zumeist - zu schwaches Unterteil eingeschraubt und das Gewinde ist dann auch mal schnell hin.

 

Aber jetzt zur Reparatur, zwei Haselnussstangen, die eine mit mehr, die andere mit weniger Rinde, das Unterteil verstärkt und verschraubt, den Stiel auf die Länge der Hauptbenutzerin abgeschnitten, in den Unterteil eingeleimt und danach mit ätherisiertem und bekräutertem Bio-Olivenöl eingelassen.

 

Das zweite Stück erhielt einen neuen Holzgriff, natürlich-- geölt :), nachdem der alte, aus Kunststoff dahinschmolz. Ein Hingucker, liegt bestens in der Hand und, lässt, sich so wie auch die Besenstiele reparieren und erneuern.

 

Nun zur Haselnuss-Liebe meinerseits. Ein robustes und doch sanft elastisches Holz, welches unfassbar gut in der Hand liegt, es fühlt sich weich und fest an und schmiegt sich in die Hand.

 

"Die Früchte des Haselnussstrauchs (Corylus avellana) gelten als Nahrung für die Nerven." (Moser/Thoma 2019: 158)

 

Vielleicht liegt auch darin die Verbindung zu dem Gefühl, allein die Berührung des Holzes fühlt sich beruhigend an. So hat der Strauch bisher als Tischbeine, Trainingsstöcke, Massage-Stäbe Einzug in meinen Haushalt gefunden, die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig.

 

Maximilian Moser/Erwin Thoma (2019): Die sanfte Medizin der Bäume. Gesund leben mit altem und neuen Wissen. Servus bei Benevento Publishing, Salzburg.